Angelschnur
Die Angelschnur ist die Verbindung zwischen Angler und Fisch und daher von zentraler Bedeutung. Sie muss reißfest, dehnungsarm und unauffällig sein. Es gibt hauptsächlich drei Arten von Angelschnüren: Monofile Schnüre, geflochtene Schnüre und Fluorocarbon-Schnüre.
Monofile Schnüre bestehen aus einer einzelnen Kunststofffaser und bieten eine gute Elastizität und Knotenfestigkeit. Sie sind vielseitig einsetzbar und preisgünstig. Geflochtene Schnüre werden aus mehreren Fasern geflochten und sind extrem reißfest bei geringem Durchmesser. Sie haben kaum Dehnung und ermöglichen eine direkte Sensibilität für Bisse. Fluorocarbon-Schnüre sind nahezu unsichtbar unter Wasser, haben eine hohe Abriebfestigkeit und sinken schnell ab.
Die Wahl der Schnur hängt von der Angelmethode und den Zielfischen ab. Für das Spinnfischen werden oft geflochtene Schnüre bevorzugt, während beim Karpfenangeln monofile Schnüre geschätzt werden. Auch die Tragkraft, angegeben in Kilogramm oder Pound, muss zum Gewicht des erwarteten Fisches passen. Zudem spielt die Schnurstärke eine Rolle, da dünnere Schnüre weiter werfen können, aber weniger reißfest sind.